Foto: Diane Shaw

Meisterpianisten:

Freitag, 17. Februar 2017,

19:30 Uhr

 

Jonathan Plowright

 

Programm:

 

Wolfgang Amadeus Mozart - 12 Variationen über Ah, Vous Dirais-Je, Maman KV 265 

Johannes Brahms - Sieben Fantasien op.                                    116  

                                 Sonate Nr. 1 C Dur op. 1  

Frédéric Chopin - Nocturne op. 9 Nr. 3  

                               Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47

                                                                      Johann Sebastian Bach/Ferruccio Busoni -                                                                          Chaconne  BWV 1004
 

Im Rahmen dieses Konzerts wird World Vision ein Spendenprojekt vorstellen. Im Anschluss an das Konzert sind interessierte Besucher im Schlosscafé zu einem „get together” mit Jonathan Plowright eingeladen.

Änderungen vorbehalten.

Jonathan Plowright

 

Von den Kritikern als „enormer musikalischer Kopf“ mit einer „transzendenten Technik“ gelobt, ist Jonathan Plowright laut Gramophone Magazine „einer der besten lebenden Pianisten“.
Jonathan Plowright erhielt die Gold Medaille sowohl bei der „Royal Overseas League Competition“ als auch bei der Royal Academy of Music in London und ging ebenfalls beim Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen als Sieger hervor. Kritiker, Kollegen und ebenso das Publikum sind gleichermaßen von seinen vielen nationalen und internationalen Auftritten begeistert und er wird weltweit zu Konzerten angefragt, trat mit renommierten Orchestern und Ensembles auf und wurde schon oft von Radiosendern gesendet. Er hat eine Reihe an sehr erfolgreichen Aufnahmen bei den Labels Hyperion und BIS, welche auch in der weltweiten Presse sehr gute Rezensionen erhalten haben.
Mit elf von der Kritik gelobten CDs ist Jonathan Plowright fester Bestandteil der auserlesenen Pianisten bei Hyperion Records. Seine dritte CD für deren Reihe „Romantic Piano Concerto“ mit Concertos von Zelenski und Zarzyki landete direkt auf Platz der Klassik Charts in Großbritannien und seine vierte CD für diese Reihe erschien Anfang 2016.


Seine CD „Hommage a Chopin“ aus dem Jahr 2010 war ebenfalls in der Klassik-Top 20 und erhielt viele Auszeichnungen, wie der angesehene Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Gramophone Editor’s Choice, Diapason D’Or und CD der Woche bei ClassicFM und ABC ClassicFM. Ebenso war seine darauffolgende CD „Homage to Paderewski“ CD der Woche bei der Tageszeitung Daily Telegraph. Seine Aufnahme des Constant Lambert Piano Concerto, welches er 1988 uruafführte, mit David LloydJones und der English Northern Philharmonia wurde als GramophoneEditor’s Choice ausgewählt und war CD der Woche bei The Sunday Times und ClassicFM.


Seine erste Kammermusikaufnahme mit dem Szymanowski Quartett für das Label wurde im Dezember 2012 mit Werken der polnischen Komponisten Zarebski und Zelenski veröffentlicht und wurde als „Chamber Choice“ vom BBC Music Magazin ausgewählt. Im Oktober 2015 haben Jonathan Plowright und das Quartett eine weitere CD mit polnischen Klavierquintetten von Friedman und Rozycki aufgenommen, welche in 2016 veröffentlicht wurde.


Jonathan Plowright nimmt ebenfalls sämtliche Klavierwerke von Brahms für das schwedische Label BIS Records auf. Die ersten beiden Ausgaben dieser Reihe erhielten sehr viel Anerkennung seitens der Kritiker, viele 5 Sterne-Bewertungen in einigen Rezensionen, einen ‚Herausragend‘ Preis von International Record Review, sowie Gramophone, BBC Music Magazine und ABC Limelight Magazine Editor’s Choice. Seine Interpretationen werden mit Lupu, Katchen, Arrau und Pires verglichen und als eine „überwältigende Leistung“ beschrieben. Seine dritte CD dieser Reihe erschien im Januar 2016.


Jonathan Plowright ist sowohl in den schönsten Konzerthallen der Welt aufgetreten, vom Opernhaus Sydney bis zur Royal Albert Hall in London, in der luxuriösen Umgebung von stattlichen Heimen, Schlössern und Kreuzfahrtschiffen, als auch in anderen ungewöhnlichen Orten – beispielsweise im Fassraum einer Weinkellerei in Kalifornien oder in einem Elefanten-Wildreservat in Südafrika.
Als hochangesehener Kammermusiker musiziert Jonathan Plowright auch regelmäßig mit anderen Musikern und tritt weltweit auf Kammermusik Festivals auf. Unter anderem hat er dabei mit anderen Pianisten gearbeitet, wie Piers Lane, Artur Pizarro, Frederick Chiu, Leslie Howard und Kathy Scott, sowie anderen Instrumentalisten, u. a. Raphael Wallfisch, Leonid Gorokov, dem Coull Quartett, dem Szymanowski Quartett und dem Scottish Esemble.


Er trat als Konzertsolist mit bedeutenden Orchestern auf, z. B. dem London Philharmonic, dem BBC Scottish Symphony, dem Hallé, dem Royal Philharmonic, dem BBC Concert, dem English Chamber, dem Philharmonischen Orchester Odessa, der Nationalphilharmonie Warschau, der Polnischen Radio- und der Polnischen Nationalphilharmonie, doch sein denkwürdigster Auftritt war seine Aufführung von Gershwins „Rhapsody in Blue“ mit dem Orchester der United States Air Force und der Red Army Bands. Er hat mit angesehenen Dirigenten gearbeitet, u. a. mit Martyn Brabbins, Paul Daniel, Sir Neville Marriner, Gérard Korsten, Christoph König, Barry Wordsworth, Lukasz Borowicz und Michal Dworzynski.
Innerhalb des letzten Jahrzehnts ist Jonathan Plowright zu einem sehr bekannten Verfechter des vernachlässigten polnischen Romantik-Repertoires und seine erste Aufnahme einer seltenen Sammlung von Stücken von Paderewski brachte ihm eine Einladung der Paderewski in Memoriam Stiftung um 2001 das Abschlussrezital der ‚Jahr mit Paderewski‘ Feier des polnischen Parlaments in Warschau.


Jonathan Plowrights Aufnahmen mit der Musik von dem weitgehend vergessenen polnischen US-Emigrant Sigismund Stojowski führten zu einem Wiederaufleben an Interesse in seine Musik nach mehreren Generationen von Vernachlässigung und fand beträchtliche Beachtung der internationalen Musikpresse. Die CDs tragen beide den Titel „Album des Monats“ in der polnischen nationalen Musikzeitschrift ‚Muzyka 21‘ und Jonathan Plowright wurde seitdem dazu eingeladen mit dem Warschauer Philharmonischen Orchester, dem Polnischen Radio Symphonie Orchester, dem Polnischen National Symphonie Orchester und anderen führenden polnischen Orchestern aufzutreten.


2006 gab er ein ausverkauftes Konzert in der Weill Hall, welches von der Kosciuszko Stiftung in New York gefördert wurde. Während er in der USA war, wurde er auch dazu eingeladen an einer besonderen Veranstaltung in dem Polnischen Musik Zentrum der University of Southern California aufzutreten, in der Gegenwart der überlebten Familie Stojowskis, zum Anlass seines 60. Todestags und zur Feier ihrer Spende der Stojowski Manuskripte und persönlichen Papiere an die Universität.
Seine besonders erfolgreiche Aufnahme bei Hyperion von der berüchtigt schweren Paderewski Sonate aus dem Jahr 2007 wurde von vielen bewundert, unter anderem von dem BBC: „Ein Spiel auf Weltniveau; unauffällige Virtuosität vom Feinsten.“
Zum Gedenken des 150. Geburtstages von Paderewski im November 2010 wurde Jonathan Plowright ein weiteres Mal ins Polnische Musik Zentrum in Los Angeles für eine Serie von Konzerten in der USA eingeladen, wie z. B. das Paderewski Festival, für dessen Wiedereinführung als eine jährliche Veranstaltung er mitwirkte.


Zur Feier des 200. Geburtstages von Chopin in 2010 wurde  Jonathan Plowright, sowohl zu Rezitalen in ganz Polen, als auch zu einem Konzert mit dem Warschauer Philharmonischen Orchester während deren besonderer „Jahr mit Chopin“ Feier.


Jonathan Plowright ist Leiter der Fachschaft für Klavier an der Universität in Chichester und der Klavier Fakultät der Royal Conservatoire of Scotland. Er wird ebenfalls oft dazu eingeladen, Meisterkurse zu unterrichten und Juror bei Wettbewerben und internationalen Musikhochschulen zu sein. 2013 wurde er zum Mitglied der Royal Academy of Music ernannt.